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Auftakt Fotos:
Luise Schmid
u.a.
der Start der Aktion








Die Heldenzeit hat ihren Glanz noch nicht verloren
Landkreis Genau vor drei Monaten war Startschuss
für die bayernweite Aktion "3 Tage Zeit für Helden". Über 450 Jugendliche im
Landkreis beteiligten sich mit großem Eifer und arbeiteten mit vollem Einsatz an
ihren Projekten. Sie schafften es nur in drei Tagen den Kreis mit ihren
Umbauten, Renovierungen oder Neugestaltungen zu verschönern. Initiator und
Organisator war der Kreisjugendring Dillingen. Susanne Ahle, dortige
Vorsitzende, koordinierte mit zahlreichen Helfern die Aktionen und versorgte die
"Helden" bei dringenden Notfällen.
"Es war einfach Klasse. Alle haben so
toll mitgearbeitet", schwärmt Susanne Ahle bei der Einweihung des
Piratenschiffes im Gundelfinger Maxgarten. Dieses wurde von den hiesigen
Pfadfindern (DPSG) erbaut und zählt zu den größten
Heldenaktionen.
Stadtpfarrer Schneider weihte das Schiff
"Wir
haben aus der Bevölkerung eine solch gute Resonanz bekommen, das ist
unglaublich", freut sich Susanne Ahle. Kürzlich versammelten sich alle
Beteiligten, die am Bau des Piratenschiffes in Gundelfingen mitgeholfen haben.
Stadtpfarrer Frank Schneider weihte das Schiff und auch erster Bürgermeister
Franz Kukla blickte mit Stolz auf das neue Spielgerät für Kinder. "Hauptheld"
bei dieser Aktion, Markus Jungwirth, taufte das Schiff auf den Namen "Helda
'07".
Eine etwas kleinere, aber dafür sehr wirkungsvolle Heldentat fand
im Dillinger Kindergarten statt. Die Steinheimer Jugendfeuerwehr bastelte für
die dortigen Kinder ein Weidentipi zum toben und spielen. Jugendwart Günter
Schretzmayr unterstützte dabei die zehn Helden tatkräftig. "Die Jugendlichen
waren mit so viel Eifer dabei, es war großartig", erzählt er. Das Tipi hat einen
Durchmesser von zwei Metern und wurde mit liebevoller Handarbeit aus Weiden
geflochten. Auch die Kinder haben daran ihre Freude gefunden. "Da kann man sich
verstecken, Indianer spielen oder ein Lager aufschlagen", erzählt der
vierjährige Tobias, der sehr gerne im Tipi spielt. Auch seine Freunde Melanie
(3), Stefan (4) und Ogulcan (5) toben gerne und oft in dem
Weidentipi.
Als schönsten Platz im Kesseltal bezeichnen die Bissinger
Helden einen Aussichtspunkt, den sie eigens errichtet haben. Die Jugendlichen
bauten unterhalb des Zeltplatzes in Fronhofen eine kleine Anhöhe, die sie mit
kleinen Stegen und Kieswegen verzierten und anschließend eine kleine Bank darauf
stellten. Mit einem Holzschild auf dem "Schönster Platz im Kesseltal" steht,
machen die Helden darauf aufmerksam. "3 Tage Zeit für Helden" war eine Aktion,
in der Jugendliche und Erwachsene zusammen an einem Strang gezogen haben und
damit kleine Wunder schaffen konnten.
Donau
Zeitung vom 29.09.2007 http://www.donau-zeitung.de
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