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Tage Zeit für Helden
Eine
Aktion des Kreisjugendrings ist sehr
erfolgreich abgeschlossen. 450 Jugendliche
waren am Wochenende (13.-15. Juli
2007) im Landkreis Dillingen an 22 Aktionsorten
beteiligt. Alleine im Markt Bissingen
haben sieben teilnehmende Gruppen verschiedene
Projekte bewältigt. Unser Dank gilt
besonders den teilnehmenden Jugendlichen,
denn sie sind die "Helden und Heldinnen"
der Aktionen.
Michael
Holzinger - Erster Bürgermeister
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aus
der Presse:
Jetzt gibt es auch noch einen "Oberheld"
Neben etlichen Umbauten und Neugestaltungen sollte aber auch nicht vergessen
werden, dass einige Gruppen sich auch sehr sozial engagiert haben. Ob die
Eichhörnchenaktion für die Dillinger Tafel oder die Betreuung im Pro Seniore
Pflegeheim in Bissingen - die Aktionsgruppen gaben sich sehr viel Mühe. "Wir
sind richtig stolz auf die Jugendlichen", so die Vorsitzende vom Kreisjugendring
Susanne Ahle. Sie und das ganze Team waren begeistert von der tollen
Organisation der einzelnen Gruppen und sind sich sicher, dass diese Aktion
irgendwann mal wieder starten wird. "Es war einfach phänomenal", schwärmte Ahle.
Boris Schenk, der sich eher im Hintergrund aufhielt, zählte zu den
Hauptorganisatoren. "Ohne ihn hätte es nicht so gut geklappt", erzählte Ahle.
Daher kürte sie Schenk einfach zum "Oberheld".
Bei gutem Essen und Trinken feierten alle Helden noch kräftig und rockten mit
der Schülerband "Wal of Noise" den Taxispark. In den späten Abendstunden war die
dreitägige Heldenzeit dann zu Ende. Es bleibt die Frage, ob dies die letzten
Tage waren, an denen Jugendliche zu Helden wurden. Wenn es auch nur ein paar
wenige Nachahmer gibt, dann hat es sich gelohnt.
Donau-Zeitung vom 16.07.2007 http://www.donau-zeitung.de
Jetzt wird es ernst für die Helden
Bayernweite Aktion erhält viel Zuspruch
"Drei Tage Zeit für Helden" - eine bayernweite Aktion, die Zuspruch von allen
Seiten bekommt. "Viele wichtige Schlüsselqualifikationen erwerben Jugendliche
bei gemeinsamer Jugendarbeit. Dazu zählen zum Beispiel Verantwortung oder
Organisation. So auch bei "Drei Tage für Helden", so der bayerische
Kultusminister Siegfried Schneider einige Tage zuvor. Zu den verschiedenen
Aufgaben zählen das Anlegen einer Ruhezone in der Grundschule Haunsheim,
Renovierung, Neubau oder Umgestaltung verschiedener Spielplätze im Landkreis,
Obstgärten in Lutzingen und Höchstädt pflegen, die Renaturierung eines Bachbetts
in Leiheim, die Instandsetzung von Freizeitanlagen in Blindheim, das Erstellen
von Fahrradskulpturen am Donautal-Radweg oder ein Spielfest in Ziertheim
organisieren.
Von Grillplatz-Renovierung bis zur Betreuung im Pflegeheim
Zu den 22 Aufgaben, die die Jugendlichen bewältigen müssen, zählen außerdem
noch: Die Renovierung eines Grillplatzes in Kesselostheim, der Bau eines
Grillplatzes in Bissingen, Bau eines Weidentipis im Kindergarten Dillingen,
Weidezäune anfertigen, Sammeln von Lebensmitteln für die Dillinger Tafel, die
Gestaltung eines Kleinspielfeldes in Bissingen, die Betreuung im Pflegeheim in
Bissingen, Bau eines Piratenschiffs im Maxgarten Gundelfingen oder einen
Fahrrad-Rallye-Parcours im Kinderheim in Gundelfingen planen.
Auch Lob vom Landrat für das Engagement der Jugendlichen
Auch Landrat Leo Schrell lobte am gestrigen Abend die große Bereitschaft der
Jugendlichen und hoffte, dass dies ein Anstoß für alle anderen ist. "Zur Zeit
wird die Jugend nur mit schlechten Taten wie Flatrate-Trinken oder Handysucht
verbunden, daher ist dies die beste Gegenantwort dafür, dass die Jugend auch
anders sein kann", so der Landrat. Seit gestern sind die Gruppen mit ihren
Projekten beschäftigt.
Donau-Zeitung vom 12.07.2007 http://www.donau-zeitung.de
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