in Übersee

Auswanderer

Vorstellung Ortsfamilienbuch Unterringingen

Manfred Wegele bleibt Landeschef

Aufruf:
Lieber interessierter User,
ich wende mich heute an Sie mit einem besonderen Anliegen. Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Manfred Wegele. Ich wohne im Tapfheimer Ortsteil Donaumünster. Das Kesseltal ist mir durch meine jahrzehntelange intensive Ahnenforschung sehr ans Herz gewachsen. So kam es nicht von ungefähr, dass ich auch seit vielen Jahren ein
Ortsfamilienbuch der zentralen evangelischen Pfarrei Unterringingen mit den zum Kirchsprengel gehörenden Dörfern und Weilern erstelle. Die Dateneingabe unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Quellen (sogar teilweise bis ins 15. Jh. zurück!) ist soweit abgeschlossen. Da ich aber auch zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte verpflichtet bin, sind Angaben nach 1920 auf nur freiwilliger Basis enthalten. Hier erhoffe ich mir noch etwas Unterstützung.
Wozu dient ein Ortsfamilienbuch ?
Mit Hilfe dieses Werkes sollte jeder Interessent in der Lage sein, seine Vorfahren, soweit sie hier ansässig waren, gemäß den alphabetisch und chronologisch angeordneten Ortsfamilien zu entnehmen. Nachdem alle möglichen verwandtschaftlichen Beziehungen nachvollziehbar sind, können Sie damit auch Ihre Ahnentafel oder Ihren Stammbaum anlegen. Auch ist es sehr interessant festzustellen, welche Familien schon zu den „Urgeschlechtern“ gehörten.
Illustration mit alten Fotos
Sicherlich sind Sie im Besitz alter Familienfotos. Interessant wäre vor allem der Zeitraum 1870 – 1930. Wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen könnten, wären wir sehr dankbar.
Häuserchroniken
Nebenbei erarbeite ich auch die
Häuserchroniken der Ortsteile Diemantstein,
  Hochdorf, Leiheim, Oberringingen, Unterringingen, Warnhofen und Zoltingen.
Diese Arbeit
  wird aber noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen.
Die meisten Häuser haben heute nicht mehr das Aussehen wie früher. Es wäre prima, wenn Sie mir auch hier Bildmaterial zu allen Bauphasen zur Verfügung stellen würden.
Ansprechpartner
Frau Margarete Oßwald aus Oberringingen hat sich freundlicherweise bereit erklärt, als Ansprechpartner und Übermittler Ihrer Daten und des Fotomaterials zur Verfügung zu stehen.
Rückgabe er Originale
Die Bilder werden eingescannt und selbstverständlich baldmöglichst zurückgegeben.
Wann wird das Ortsfamilienbuch veröffentlicht?
Geplant ist eine Drucklegung für das Jahr 2011.

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„Beim Urgroßvater kann man nicht schon stehen bleiben“

Tapfheim-Erlingshofen (HER) - Die Rekordzahl von mehr als 70 Besuchern konnte der Vorsitzende der schwäbischen Ahnenforscher, Manfred Wegele, beim ersten Stammtisch im neuen Jahr im Heim des Heimat- und Brauchtumsvereins in Erlingshofen begrüßen. Gekommen waren Interessierte von Geislingen bis Eichstätt, wobei natürlich die Ahnenforscher aus den beiden nordschwäbischen Landkreisen Donau-Ries und Dillingen die Mehrheit stellten. Ihnen allen wurde ein reichhaltiges Programm geboten. Den neu Hinzugekommenen aus allen Altersschichten gab die versierte Forscherin Ottilie Knöpfle humorvoll mit auf den Weg: „Beim Urgroßvater kann man nicht schon stehen bleiben!“

Manfred Wegele gab bekannt, dass die umfangreiche Bibliothek des Heimat- und Brauchtumsvereins von Gertrud Olbrich katalogisiert worden ist und nunmehr allen Interessierten zur Ausleihe offensteht. Mehr als 100 schwäbische Friedhöfe, ein erheblicher Teil davon in den beiden nordschwäbischen Landkreisen, so erfuhren die Besucher von Sabine Scheller, sind inzwischen vollständig in Datenbanken erfasst und liefern damit für Ahnenforscher aus ganz Europa und aus Übersee wertvolle Anhaltspunkte für ihre Forschung.

Hartmut Steger, Archivar auf der Harburg, berichtete von seiner Arbeit und einem neu geschaffenen Ausstellungsraum im Fürstlich-Oettingischen Archiv.

Den Reigen der Buchvorstellungen eröffnete Hermann Kleitner aus Augsburg. Dieser stellte zunächst sein neues, umfassendes Werk über die 19 Mühlen an der Kessel vor, deren Räder sich einst an dem kleinen Fluss drehten (wir berichteten). Der Geschichte des Ortes Blankenburg bei Nordendorf hat sich Kleitner ebenfalls in einem Buch gewidmet, wobei auch hier wie bei den Mühlenforschungen die eigene Ahnengeschichte den Anstoß gab.

Bis ins Jahr 1571 zurück

Mithilfe einer ausführlichen Präsentation veranschaulichte anschließend Alfred Merkle am Beispiel der Familiengeschichte Merkle aus Wolferstadt, wie moderne Familienforschung aussehen kann. Die eingescannten Dokumente reichten bis zu einem Salbuch aus dem Jahre 1571 zurück. Wie bei vielen anderen alteingesessenen nordschwäbischen Familien spielte auch bei den Merkles die Auswanderung nach Übersee im 19. Jahrhundert eine Rolle. Ausgehend von den Kirchenbüchern nach dem Dreißigjährigen Krieg konnte Josef Wiedemann kürzlich ein Ortsfamilienbuch für die beiden Gemeinden Mertingen und Bäumenheim fertigstellen (wir berichteten).

Die Zuzüge aus Tirol nach dem Ende des unseligen Krieges, viele Durchreisende entlang der Handelsstraße von Augsburg nach Nürnberg und nach 1865 die Spinnereifabrik Bäumenheim mit ihren aus Böhmen, Ungarn und Galicien stammenden Facharbeitskräften prägten hier neben der einheimischen „Urbevölkerung“ diese beiden Orte.

Mit einer Verkaufsbörse und dem intensiven Austausch von Forschungsergebnissen fand der Stammtisch seinen Abschluss. 26.10.2010

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Donauwoerth/Lokalnachrichten/Artikel,-Beim-Urgrossvater-kann-man-nicht-schon-stehen-bleiben-_arid,2055252_regid,5_puid,2_pageid,4496.html#null

Forschung nach den Ahnen

Von Helmut Herreiner

Manfred Wegele

Tapfheim
Vor elf Jahren wurde der "Stammbaum-Tisch Nordschwaben" gegründet. Er ging aus den Volkshochschulkursen über Ahnenforschung hervor, die der Lehrer Manfred Wegele aus Tapfheim seit damals in Bäumenheim und Tapfheim regelmäßig abhielt.

Mittlerweile sind es meist rund 50 Personen aus dem gesamten nordschwäbischen Bereich und darüber hinaus, die sich drei Mal im Jahr zu einem Erfahrungs- und Informationsaustausch treffen. Anfänger und Fortgeschrittene erhalten hier wertvolle Ratschläge und Tipps. Genau 126 Personen sind mit ihrem Forscherprofil in der Datei des nordschwäbischen Stammbaum-Tisches erfasst. Fand der Stammtisch früher in Bäumenheim statt, wechselten die Ahnenforscher nach der Schließung der Gaststätte "Schmalznudel" im vergangenen Jahr den Treffpunkt und wählten das Vereinsheim des Heimat- und Brauchtumsvereins der Orte Donaumünster, Erlingshofen, Rettingen, Brachstadt, Oppertshofen und Tapfheim zu ihrer neuen Heimstatt.

30 Treffen hat Manfred Wegele, gleichzeitig auch Vorsitzender der Bezirksgruppe Schwaben des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, neben einigen Sonderveranstaltungen bisher organisiert. Bei der Zusammenkunft wenige Tage vor Pfingsten stellte Gerhard Beck das eben fertig gestellte, druckfrische Ortsfamilienbuch von Munningen vor, in dem alle Einwohner beider Konfessionen der Jahre 1588 bis 1920 erfasst sind.

Dazu waren nicht nur die Kirchenbücher, sondern auch alle sonstigen verfügbaren Archivalien ausgewertet worden. Zahlreiche andere Ortsfamilienbücher sind derzeit in Arbeit, unter anderem für die Orte Auchsesheim und Nordheim, Belzheim, Blindheim, Ederheim, Fremdingen, Grosselfingen, Großsorheim, Harburg, Heroldingen, Hohenaltheim, Lutzingen, Mönchsdeggingen, Mündling, Pfaffenhofen, Schwennenbach, Schwenningen, Tapfheim und Unterringingen.

Georg Paulus referiert

Mit dieser Fülle an Forschungsarbeit nimmt die Region Nordschwaben innerhalb Bayerns eine herausragende Stellung bei der Familiengeschichtsforschung ein, wie auch die auswärtigen Referenten beim Stammbaum-Tisch immer wieder betonen. Dieses Mal war es Georg Paulus, der in seinem Vortrag die genealogische Mailingliste "Bavaria-L" und das Genealogie-Forum Bayern im Internet vorstellte. Die im Jahre 2002 für Schwaben und Altbayern gegründete Bavaria-Liste als elektronische Nachrichtenbörse für Ahnenforscher kann etwa für Suchanzeigen, Ortssuche, Begriffsklärungen oder Veranstaltungshinweise benutzt werden. Das Genealogie-Forum Bayern ist eher für langfristig angelegte Anfragen und Nachrichten gedacht. Für seine Ausführungen, mit denen er dokumentierte, wie moderne Ahnenforschung betrieben werden kann, erhielt Georg Paulus viel Beifall. Eine Verkaufsbörse von Forschermaterialien rundete das 30. Treffen des Stammbaum-Tisches ab.

Die Internetadressen der Bavaria-Liste und des Genealogie-Forums Bayern lauten: http://www.ag-bavaria.de und http://forum.genealogie-bayern.de.

Materialbörse Stammbaum-Tisch

Donau-Zeitung vom 31.05.2007 http.//www.donau-zeitung.de/

Rieser Nachrichten vom 04.06.2007 http://www.rieser-nachrichten.de/

 

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