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David Welser

 Dave aus Maryland

...2004 mit seiner Familie zu Besuch in Oberringingen, in der Heimat seiner Auswanderer-Vorfahren

>>> siehe Dorffest

Dave und Carol Welser mit Töchtern in Oberringingen

Carol Alison und Kay /Foto: Manfred Wegele

das Gastgeschenk von Manfred Wegele /Foto:Manfred Wegele

Dave und Carol /Foto: Manfred Wegele


die Eltern von David

hier seine Eltern

ihre fünf Kinder
und ihre fünf Kinder

fast die gesamte Familie
die heutige Familie 

Zwei Welser-Geschwister und ein zukünftiger Schwager sind 1855 von Oberringingen Hausnummer 3a und 3b,
24 jährig, alle Holzhacker, nach Amerika ausgewandert,
die Schwestern kamen 1857 nach.

Großvater Welser
Großvater John Mathias Welser

Großmutter Welser
Sophie Stein Welser, Frau v. Mathias Welser

1907 die Welser
Welser  1907

 

Folgend ist die Uebersetzung  von Annelore eines Zeitungsartikel "Tales from the Kohlrabi Patch" 

Press/Argus

Ein woechentlicher Beitrag von Zeitungsartikelschreiber Carl Welser, Staat Michigan, USA

Geschichten vom Kohlraben Beet -- 1. Maerz, 2004

Suche nach Ahnen

Ahnen durch vergessene Generationen zurueckzuforschen ist ein aufregendes Abenteuer.  Manche Menschen haben Hoffnungen, fantastische Entdeckungen zu machen.

Einen genealogischen Safari in ein altes Land von langen Zeiten her, gleicht sich einem Vorhang zur Seite geschoben, um einen Blick in die Vergangenheit zu bekommen.

Aber hier sind die Hindernisse:

Man ist der Meinung, man soll Vorfahren nicht zu gruendlich nachforschen -- nicht zu weit zurueck.  Traeume, ueber Koenige und grossen Reichtum in seiner Ahnenreihe zu finden, kommen selten zustande.

Wie kann man voraussehen, dass man anstatt einen Beweis zu finden, man findet in den Ahnenfamilien einen ueberraschend kurzen Zeitraum zwischen Hochzeitsdaten und die Geburt erster Kinder.  Es ist zu erwaehnen, dass die Moeglichkeit besteht, ab und zu auf einen Pferdedieb zu stossen, der wegen seiner Tat aufgehaengt wurde.

Laenger as ich mich erinnern moechte, war unserer Familie auf ihren Namen stolz, da er dem Namen der beruehmten Familie der bayrischen Stadt Augsburg in den 1500 Jahren gleicht.  Das Haus von Welser war eine reiche Bankfamilie.  Diese hat dem Kaiser Karl V Geld geliehen.  Der Kaiser uebergab ihnen die Schenkungsurkunde zu Venezuela als Tausch fuer das Darlehn.

In muesigen Stunden ist es mir durch den Kopf gegangen, Venezuela zu ueberfallen um es meiner Familie zurueckzuholen.

Ich bin persoenlich in der Philippine Welser Strasse mitte Augsburg spazieren gegangen.  Wir hatten einmal in einem Restaurant im Freien auf der Strasse zu Mittag gegessen.  Ich habe mir schon vorgestellt, in den alten Kirchenbuecher nachzuforschen, um endlich zu bestaetigen, dass wir verwandt sind.

Ich habe sogar eine Notiz auf meine Visitenkarte geschrieben and habe diese in die Tuer von einem anderen beruehmten Restaurant gesteckt  - die Welser Kueche - etwas weiter entfernt.  In meinem besten gebrochenen deutsch habe ich geschrieben:  "Wir sind gekommen.  Ihr seid nicht hier gewesen.  Es tut mir leid, dass wir uns nicht getroffen haben."

Man hat mir nicht geantwortet.  Und wir blieben immer noch im Unklaren, ob nicht doch ein ferner Vetter dieses Restaurant besitzt.

So war es - bis vor zwei Wochen.  Ploetzlich hat sich alles geaendert!

Etliche Jahre lang hat mein Bruder Dave sich ernstlich mit mehreren Ahnenforschungs-Webseiten im Internet beschaeftigt.  Und endlich hat er einen grosses Fang gemacht!

Ein feiner Mensch, der Manfred heisst, hat den Familiennamen erkannt.  Er weiss mehr ueber unsere Ahnen als wir.

Auf Grund eines schnellen Email-Wechsels koennen wir nun unsere Ahnen bis in die 1600-Jahren zurueckfuehren.  Die Dateien waren immer zur Hand.  Aber nicht in Augsburg.  Und sie haben keine Verbindung mit der beruehmten Bankfamilie mit dem gleichen Namen.

Jahrelang wussten wir, dass unser Urgrossvater Matthaeus -- oder Mathias, oder Matthew, Ihre Wahl -- und drei seiner Geschwister sich zusammengetan haben, ihr Habe gesammelt und sich auf den Weg nach Hamburg in Norddeutschland gemacht.  Dort sind sie auf ein gutes Schiff "Copernicus" und sind nach New York gesegelt.

Irgendwie sind sie nach Michigan gekommen.  Aber sie haben nie viel ueber diese Reise geschrieben. Vielleicht waren sie fast die ganze Zeit seekrank und wollten sich nicht mehr daran erinnern.

Matthew Welsers Grabstein zeigt an, dass er in Oberlum, Bayern, am 29. April, 1831 geboren ist.  Er ist im Jahr 1855 nach Amerika ausgewandert, heiratete Sophia Stein von Sachsen, hatte neun Kinder, und ist in St. Clair, Michigan am 16. December 1893 gestorben.

Aber da ist kein Oberlum in Bayern.  Und das ist das dunkle Loch wo die Rueckwaertsspur sich verlor.

Aber, Aha! Manfred macht uns auf Oberringingen aufmerksam, das in der Naehe der Donau, ungefaehr 75 km [50 miles] nordwestlich von Augsburg liegt.

Kann man es jemand uebel nehmen, den Namen des Platzes von dem sie herkamen, zu verkuerzen?  Es war ihnen vielleicht zu viel, ihren neuen amerikanischen Nachbarn beizubringen wie man Oberringingen ausspricht.  So haben sie sich fuer Oberlum entschlossen.

Unser neu-entdeckter Freund Manfred hat sich ueber statistische Urkunden des nahegelegenen Ortes Unterringingen geworfen, wo die alte Gemeindekirche liegt.  Er schickt uns reichliche Auskunft ueber die 4 jungen Menschen, die im Jahre 1855 "nach Amerika" fortgezogen sind, sowie deren Ahnen.

Es kommt auf Ihre Deutschkenntnisse an, ob sie erkennen, dass Oberringingen sich oben auf einem kleinen Berg befindet.  Unterringingen ist unten am Berg, ungefaehr eine Meile entfernt.

Manfred nimmt an, dass die Einwanderer bekannt gaben, dass sie von einer grossen Stadt, bei dem Namen Augsburg, kamen, da ihre neue Nachbarn nie von Oberringingen etwas wussten.  Und es hat sie vielleicht auch nicht interessiert.

Manfred hat uns wissen lassen, dass wir nicht das Glueck haben zu einer wahrscheinlichen Verbindung zu der reichen Bankfamilie in Augsburg.  Die Tatsache ist, dass unsere Ahnen von Oesterreich nach Oberringingen waehrend des 30-jaehrigen Krieges flohen.  Und nun fuehrt es uns noch zu einem anderen Land zurueck.  Nun haben wir die Gelegenheit noch weiterzuforschen.

Manfred wollte auch wissen, ob wir ueber seine Ahnen Kenntnisse haben, die Oberringingen in den Mitte-1800 Jahren verlassen haben.  Wir sind vielleicht mit Manfred auf diese Weise verwandt.

Bei der Durchsuche im Telefonburch, bin ich auf eine Familie mit dem gleichen Namen in dem Moon Shadows Bezirk in der Naehe von Hamburg [Michigan] gestossen.  Ich habe diesen Mann angerufen.  Er war vorsichtig.  Oder konfus.

Es hat sich entwickelt, dass er ein Chinese ist.  Er war ganz sicher, dass wir keine gemeinsame Ahnen in Deutschland haben.  Wir haben beide gelacht.  Das kommt vor, wenn man sich mit Ahnenforschung beschaeftigt.

Inzwischen haben wir ein Luftbild von Oberringingen von 1993 bekommen.  Das ist nun mein screen saver [auf deutsch nicht uebersetzt] in meinem Komputer.  Es ist ein schoener, kompakter kleiner Ort.  Er besteht aus drei Dutzend Haeuser - die meisten mit roten Ziegeldaecher, und viele von diesen haben Staedel - in freiliegenden Felder eingebettet.

Manfred hat sorgfaeltig das bestimmte Haus auf einem Foto von 1943 angezeigt, das die Auswanderer verlassen hatten.

Wenn ich daechte, dass jemand dazu geneigt waere, wuerde ich vorschlagen einen Hut herumzureichen um ein Almosen zu bitten, um mich nach Bayern zu schicken, sodass diese Sache sich endlich schliesst.  Ich besitze schon eine Lederhose.

Aber ich brauche auch ein Tausend Dollar.  Den Reichtum, den wir von der reichen Bankfamilie erwarteten, ist in die Luft aufgegangen.

Gebt mir das Geld.  Ich werde Euch viele Ansichtskarten mit einem Bericht von meinen Erfahrungen schicken.

 

 

 

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