HomeAnneloreVernon RobertDavid WelserDavid Hayt

 

in Übersee

 

Link zur neu erstellten Homepage dnes Bayerischen Landesvereins für Familienkunde e.V.

www.blf-online.de

 

Ahnenforschung im Kesseltal

 

Dank   Manfred Wegele

-Landesvorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde (BLF)-

2. Vorsitzende:
Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV)

  können viele

Nachkommen ihre ausgewanderten Vorfahren

 aus dem Kesseltal erkunden.

Ortsfamilienbuch Unterringingen

 

Manfred Wegele

 Stammbaum-Tisch - Die Ahnenforschung boomt

Zur frommen Erinnerung

Tapfheimer Brauchtumsverein beschäftigt sich mit christlicher Andenken-Kultur. Neues Buch erschienen


Manfred Wegele (rechts) mit David Welser beim Dorffest in Oberringingen

 Fotos unserer Freunde in Übersee,

die gerne in Kontakt zu ihrer Heimat bleiben

Lore im Flieger

Eleonore wanderte am 18. August 1958 nach Amerika aus
und arbeitete in beiden Ländern bis zu  ihrer Pensionierung bei Lufthansa

das erste Zimmer
...drüben ihr erstes Zimmer

Auswanderer - Ausstellung in Nördlingen

Die Ausstellung "Good Bye Bayern - Grüß Gott Amerika"

war in der Alten Schranne in Nördlingen zu sehen.

Dazu ist ein reich bebilderter Katalog (320 Seiten, 18 Euro) erschienen.

Auswanderer - Ausstellung  in Nördlingen

Im "gelobten Land" lösten sie oft gleich die Rückfahrkarte

Vortrag zur Auswanderer - Ausstellung, die im Juni 2004 beginnt.

(ade). Das Phänomen der Auswanderung wurde vom Bayrischen Haus der Geschichte in München zum  Anlass genommen, eine Ausstellung mit rund 400 Exponaten zu­sammen zu stellen, die ab Juni in der Alten Schranne in Nördlingen zu sehen ist. Einen Ausblick darauf gab der Vortrag von Dr. Margot Hamm am Freitag im Nördlinger Stadtmuseum.

Sehr anschaulich wurden die vielfältigen Beweggründe der bisher etwa sieben Millio­nen Auswanderer, davon rund eine Million aus Bayern, dargestellt. So zählen wirtschaft­liche, soziale, religiöse und politische Gründe zu den Hauptmotiven. Es ist also wenig ver­wunderlich, wenn in den graphisch darge­stellten wellenförmigen Bewegungen der Aus­wanderungskurve die Spitzen vor allem zu den Zeiten der Industrialisierung, der Welt­wirtschaftskrise und des 2. Weltkrieges liegen.

Doch nicht alle Menschen, die bereit waren zu gehen, kamen auch problemlos nach Ame­rika. Der Behördengang für den Erhalt der Ausreisegenehmigung war hier noch der ein­fachere Schritt. Eine größere Hürde war der Weg zu den Häfen wie Hamburg oder Rotter­dam, der vor der Zeit der Eisenbahn zumeist noch zu Fuß zurückgelegt wurde.

Auf den Schiffen selbst, Frachter, in die Schlafkabinen eingebaut worden waren, star­ben die Menschen nicht selten aufgrund des verunreinigten Wassers oder anderen katastrophaIen hygienischen Bedingungen. Die Länge der Reise von bis zu acht Wochen überforderte viele, selbst diejenigen, die auch die zahlreichen Schiffsunglücke  überlebt haben und in Amerika, zumeist im Hafen von New York ankamen, waren nicht selten ent­täuscht. Das pulsierende Leben in der Großstadt New York überforderte die Menschen, viele flohen zu Fuß in den Westen der Vereinigen Staaten von Amerika, andere rotteten sich in Gruppen zusammen, deren an­gestammte Stadtviertel auch heute noch erkennbar sind.

Einige Enttäuschte verließen das gelobte Land gleich wieder in Richtung Heimat. Das wiederum war mindestens genauso schwierig wie die Ausreise, da mit dem Verlassen des Heimatlandes gleichzeitig die deutsche Staatsbürgerschaft verloren ging. Jedoch schafften es auch viele Auswanderer zum großen Glück in Amerika. Vor allem in den gefragten Berufen wie Metzger fanden viele eine Anstellung und manch einer brachte es vom Tellerwäscher zum Millionär, zum Beispiel der Erfinder der Levi Strauss Jeans.

Der sehr interessante und mit vielen Bildern untermalte Vortrag enthielt auch einige kurio­se Geschichten, wie die eines 13-Jährigen, der aufgrund seiner schlechten schulischen Leistungen heimlich nach Amerika auswanderte. Die dem Vortrag folgende Ausstellung vorn 25. Juni bis 7. November wird neben zahlreichen Bildern; Briefen und anderen Zeugnissen dieser Zeit auch den originalgetreuen Nachguss einer Glocke beinhalten, die Auswanderer in frühester Zeit mit nach Amerika nahmen.

Rieser Nachrichten 25. Mai 2004

 

M.-Heimatseiten - Oberes Kesseltal